Ein Immobilienexposé ist die strukturierte Darstellung eines angebotenen Objekts. Es verbindet Beschreibung, Eckdaten, Bilder und häufig einen Grundriss. Sein Zweck ist, Interessenten eine nachvollziehbare erste Einschätzung zu ermöglichen. Es ersetzt weder die Besichtigung noch die Prüfung der Unterlagen oder den Kaufvertrag.
Welche Angaben machen ein Exposé brauchbar?
Beschreiben Sie Objektart, Flächen, Nutzung, Zustand und bekannte Besonderheiten verständlich. Modernisierungen werden durch Maßnahme und Jahr aussagekräftig. Grundrisse sollten zum tatsächlichen und genehmigten Zustand passen; Nutzfläche darf nicht ungeprüft als Wohnfläche bezeichnet werden. Fotos müssen einen realistischen Eindruck vermitteln. Hinzu kommen die für die konkrete Anzeige geltenden Pflichtangaben, etwa zu Energie und Anbieterinformationen. Persönliche Unterlagen oder sensible Daten der Bewohner gehören nicht pauschal in das öffentliche Dokument.
Vereinfachtes Beispiel
Statt nur „komplett modernisiert“ zu schreiben, nennt ein Angebot die tatsächlich belegten Arbeiten an Fenstern und Heizung. Noch nicht erneuerte Bauteile werden dadurch nicht versehentlich als neu dargestellt. Interessenten können gezielter nachfragen.
Häufige Frage
Sind Exposé-Angaben unverbindliche Werbung?
Darauf sollten sich Verkäufer nicht pauschal verlassen. Tatsächliche Angaben müssen sorgfältig und richtig sein; ihre rechtliche Bedeutung hängt von der jeweiligen Konstellation ab.
Vertiefung
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Quelle
Quellenstand: 13.09.2026. Fachliche Grundlage zum Begriff. Die konkrete Vertragsgestaltung ist gesondert zu prüfen.
