Kaufpreisfälligkeit bezeichnet den Zeitpunkt beziehungsweise die Voraussetzungen, unter denen der Käufer den vereinbarten Kaufpreis zahlen muss. Beim Immobilienkauf richtet sich dies nach dem notariellen Vertrag. Der Tag der Unterschrift ist deshalb nicht automatisch der Zahlungstag.
Welche Mitteilung sollten Käufer und Verkäufer beachten?
Der Vertrag legt fest, welche Sicherungen und Unterlagen vor der Zahlung vorliegen müssen. Die Notarstelle prüft im Rahmen der Abwicklung die ihr zugewiesenen Voraussetzungen und teilt die Fälligkeit entsprechend der Vertragsgestaltung mit. Für die konkrete Zahlungsfrist ist der Vertrag zusammen mit dieser Mitteilung maßgeblich. Käufer sollten ihre Finanzierung so organisieren, dass die Bank die notwendigen Unterlagen rechtzeitig erhält. Verkäufer sollten den Erlös erst zu einem realistisch abgestimmten Zeitpunkt fest für weitere Zahlungen einplanen.
Vereinfachtes Beispiel
Der Kaufvertrag ist unterschrieben, eine zur Abwicklung benötigte Erklärung liegt aber noch nicht vor. Der Verkäufer kann aus dem Beurkundungsdatum allein keinen sofortigen Zahlungseingang ableiten. Die vertraglichen Fälligkeitsregeln bleiben entscheidend.
Häufige Frage
Darf ich eine allgemeine Zeitangabe aus dem Internet verwenden?
Für einen persönlichen Zahlungsplan reicht sie nicht aus. Entscheidend sind die konkreten Voraussetzungen, Mitteilungen und Fristen Ihres Vertrags.
Vertiefung
Hausverkauf: Wie lange dauern die einzelnen Phasen?
Quelle
Quellenstand: 13.09.2026. Fachliche Grundlage zum Begriff. Die konkrete Vertragsgestaltung ist gesondert zu prüfen.
